Formatierungsanleitung

Detaillierte Hinweise zur Erstellung von sprachwissenschaftlichen Texten finden Sie beispielsweise auf den Seiten der Language Science Press.

In diesem Formatbeispiel (DOCX, ODT, PDF), das gleichzeitig als Formatvorlage dient, sind die für Sie relevanten Stile mit "schneider_..." bezeichnet. Sie entsprechen den unten beschriebenen Vorgaben.

1. Seite

1.1. Blocksatz, Ränder: 3,5 cm rechts, links, oben und unten.

1.2. Keine Fußzeile, Kopfzeile: Abstand vom Text 0,8 cm, Höhe 0,49 cm, Seitennummern (12 Punkt) in Kopfzeile.

2. Schriftart

2.1. Times oder Times Roman oder Times New Roman.

2.2. Haupttext: Größe 12 Punkt, Zeilenabstand 14 Punkt (= 0,49 cm). Damit sind ca. 40 Zeilen Haupttext möglich, wenn die Seite wie in 1. eingestellt ist.

2.3. Wörtliche Zitate (länger als zwei Zeilen): links und rechts 1,2 cm eingerückt, eine Leerzeile davor und danach, Größe 10 Punkt, Zeilenabstand 12 Punkt (= 0, 42 cm), keine Anführungszeichen.

2.4. Bibliografie: Größe 10 Punkt, Zeilenabstand 12 Punkt (= 0,42 cm).

2.5. Fußnoten: Größe 10 Punkt, Zeilenabstand 12 Punkt (= 0,42 cm).

2.6. Kapiteltitel: auf neuer Seite, Größe 12 Punkt, Großbuchstaben, fett, 3 cm Leerraum darunter.

2.7. Wichtig: 2.6 gilt nur für Diplom- und Masterarbeiten. Proseminar-, Seminar- und Bachelorarbeiten haben keine Kapitel, sondern nur Abschnitte und Unterabschnitte.

2.8. Abschnittstitel: Größe 12 Punkt, fett, eine Leerzeile davor (nicht danach).

2.9. Unterabschnittstitel, Unterunterabschnittstitel, etc.: Größe 12 Punkt, keine Auszeichnung (weder fett noch kursiv), eine Leerzeile davor (nicht danach).

2.10. Beispiele: Nummer in Klammer links, Beispiel links 1,2 cm eingerückt, Größe 12 Punkt, Zeilenabstand 14 Punkt (= 0,49 cm), eine Leerzeile zum Text darüber und darunter.

3. Wörtliche Zitate

3.1. Möglichst wenige.

3.2. Länger als zwei Zeilen: links und rechts 1,2 cm eingerückt, eine Leerzeile davor und danach, Größe 10 Punkt, Zeilenabstand 12 Punkt (= 0, 42 cm), keine Anführungszeichen.

3.3. Kürzer als zwei Zeilen: können direkt in den Text eingefügt werden; zwei Beispiele:
In diesem Zusammenhang wird erklärt, dass "semantics cannot be taken to be independent of pragmatics, but the two are inextricably tied together" (Lakoff 1972: 198).
Lakoff (1972: 198) erklärt in diesem Zusammenhang, dass "semantics cannot be taken to be independent of pragmatics, but the two are inextricably tied together".

4. Fußnoten

4.1. Nur für zusätzliche Bemerkungen, die nicht in den Textfluss passen.

4.2. Dürfen auf keinen Fall für reine Literaturverweise verwendet werden.

5. Beispiele

5.1. Die Trennung zwischen Beschreibungssprache und Objektsprache muss gewährleistet sein.

5.2. Wenn Sie ganze Sätze oder Passagen als Beipiele anführen, sollten diese in eigenen durchnummerierten Absätzen, (1), (2), u.s.w., nicht-kursiv geschrieben werden (Nummer in Klammer links, Beispiel links 1,2 cm eingerückt, Größe 12 Punkt, Zeilenabstand 14 Punkt (= 0,49 cm), eine Leerzeile zum Text darüber und darunter).

5.3. Wenn Sie als Beispiele einzelne Wörter und Konstituenten oder auch gelegentlich einzelne kurze Sätze anführen, sollten diese zwar nicht in eigenen Absätzen, aber dafür kursiv geschrieben werden. In diesem Fall wird das Beispiel nicht nummeriert.

6. Absätze

6.1. Der Text soll in thematisch zusammenhängende Absätze gegliedert sein.

6.2. Die erste Absatzzeile eingerückt; keine Leerzeilen zwischen den Absätzen.

6.3. Absätze mit nur einem Satz sollte man vermeiden.

7. Auszeichnungen

7.1. Kursiv: für Wörter der Objektsprache (Französisch, Italienisch, etc.), fremdsprachliche Wörter jeder Art, eventuell auch für neu eingeführte oder außergewöhnliche linguistische Termini.

7.2. Fett: für Kapiteltitel und Abschnittstitel; nicht für Unterabschnittstitel.

7.3. Einfache Anführungszeichen: für Bedeutungen und für sarkastisch, ironisch oder uneigentlich verwendete Ausdrücke.

7.4. Doppelte Anführungszeichen: für kurze wörtliche Zitate (längere wörtliche Zitate s.o.).

8. Gliederung einer Proseminar-, Seminar- oder Bachelorarbeit

8.1. Titelblatt: Angabe der Art der Arbeit (Proseminararbeit, Seminararbeit, Bachelorarbeit), Titel und eventuell Untertitel (Achtung: Bei Bachelorarbeiten müssen Sie auch einen englischsprachigen Titel angeben), Name, Matrikelnummer, aktuelle E-mail-Adresse, Lehrveranstaltung, danach neue Seite.

8.1.1. Titel und Untertitel drücken in wenigen Worten das Thema, das Problem oder den Grundgedanken der Arbeit aus. Formulieren Sie diese so eng wie möglich.

8.2. Kurzfassung (Abstract): ca. 1000 Zeichen; fasst die zentralen Inhalte und Ergebnisse der Arbeit zusammen; soll in der jeweiligen Fremdsprache (Französisch, Italienisch, Spanisch) verfasst sein; danach neue Seite.

8.3. Inhaltsverzeichnis, danach neue Seite.

8.4. Einleitung: stellt kurz das behandelte Problem vor; sollte lediglich die (wenigen) in der Arbeit behandelten Fragestellungen illustrieren; gibt außerdem im letzten Absatz einen Überblick über die nachfolgenden Abschnitte; danach keine neue Seite.

8.5. Haupttext, danach keine neue Seite.

8.6. Schluss: erläutert die Ergebnisse im Hinblick auf die Fragestellungen in der Einleitung; unterstreicht die Entsprechung zwischen Fragestellungen und Ergebnissen; danach neue Seite.

8.7. Bibliografie.

8.8. Eventueller Anhang.

8.9. Wichtig: Proseminar-, Seminar- und Bachelorarbeiten haben keine Kapitel, sondern nur Abschnitte.

8.10. Zwischen einem Abschnitt und dem nächsten liegt nur eine Leerzeile.

9. Gliederung einer Diplom- oder Masterarbeit

9.1. Titelblatt (siehe Muster auf der Seite Studieren/Formulare A-Z der Geisteswissenschaftlichen Fakultät).

9.1.1. Titel und eventuell Untertitel drücken in wenigen Worten das Thema, das Problem oder den Grundgedanken der Arbeit aus. Formulieren Sie diese so eng wie möglich; danach neue Seite.

9.2. Inhaltsverzeichnis, danach neue Seite.

9.3. Eventuelles Vorwort, danach neue Seite.

9.4. Eventuelles Abkürzungsverzeichnis, danach neue Seite.

9.5. Einleitung: stellt kurz das behandelte Problem und seine Hintergründe vor; sollte nur die (wenigen) in der Arbeit behandelten Fragestellungen illustrieren; gibt außerdem im letzten Absatz einen Überblick über die nachfolgenden Kapitel; danach keine neue Seite.

9.6. Erläuterung der Fragestellung, danach keine neue Seite.

9.7. Eventuelle Darstellung des Forschungsstandes, danach keine neue Seite.

9.8. Darstellung der Methode und der Daten, danach keine neue Seite.

9.9. Datenanalyse und Diskussion der Ergebnisse, danach keine neue Seite.

9.10. Zusammenfassung und Ausblick: fasst die zentralen Inhalte und Ergebnisse der Arbeit zusammen. Auf die in der Einleitung erläuterten Fragestellungen sollte unbedingt eingegangen werden; danach neue Seite.

9.11. Bibliografie, danach neue Seite.

9.12. Eventueller Anhang.

9.13. Wichtig: Diplom- und Masterarbeiten haben Kapitel, Abschnitte und Unterabschnitte.

9.14. Kapitel beginnen auf einer neuen Seite, Abschnitte und Unterabschnitte nur mit einer Leerzeile.

9.15. Die Kurzfassung (Abstract) der Diplom- oder Masterarbeit wird getrennt abgegeben.

10. Literaturverweise im Text

10.1. In Klammer mit Nachname und Jahreszahl, eventuell Seitenangabe; zwei Möglichkeiten:
10.1.1. Es gibt eine Reihe von Tests zur Unterscheidung von Argumenten und Adjunkten (Matthews 1981: 23).
10.1.2. Matthews (1981: 23) meint, dass es eine Reihe von Tests zur Unterscheidung von Argumenten und Adjunkten gibt.

10.2. Nur bei Möglichkeit 10.1.1 schreibt man eventuell vor dem Namen s., vgl. oder cf..

10.3. Die Namen der Autoren stehen nicht in Großbuchstaben und enthalten keine Vornamen.

10.4. Bei zwei Autoren verwendet man und oder & (Firenzuoli und Tucci 2003), bei drei Autoren Beistrich und und oder & (Mayerthaler, Fliedl und Winkler 1998), bei mehr als drei Autoren schreibt man den ersten Autor und dann et al. (Zifonun et al. 1997: 1581).

10.5. Im Prinzip gilt ein Verweis nur für den Satz, in dem er steht. Soll sich ein Verweis auf mehrere Sätze beziehen, sollte das explizit gesagt werden, am besten mit einem einleitenden Satz am Beginn des Absatzes.

10.6. Die Verweise stehen innerhalb des jeweiligen Satzes, also vor dem Satzzeichen.

10.7. Verweise, die nur über einen anderen Verweis (z.B. Matthews 1981 zitiert/angeführt in/nach Abraham 1988) interpretiert werden können, sind inakzeptabel.

10.8. Die Verwendung von ibid. und ebd. ist in der linguistischen Literatur nicht mehr üblich.

11. Bibliografie

11.1. Alphabetisch nach Nachnamen und Jahreszahl geordnet.

11.2. Wenn von einem Autor im selben Jahr zwei Titel aufgelistet werden, dann mit a, b, etc. (z.B. Borillo 1978a).

11.3. Jeder Titel muss durch zumindest einen Verweis im Text erwähnt werden. Die Verweise im Text und in der Bibliografie müssen übereinstimmen.

11.4. Eine Aufteilung der Bibliografie in Untergruppen (z.B. Primär- und Sekundärliteratur) ist unnötig.

11.5. Buch:
11.5.1. Aijmer, Karin 2002. English discourse particles. Evidence from a corpus. Amsterdam: Benjamins.
11.5.2. Alcina Franch, Juan, José Manuel Blecua 1991. Gramática española. 8. Ausgabe. Barcelona: Editorial Ariel.
11.5.3. Austin, John Langshaw 1976 [1962]. How to do things with words. The William James Lectures delivered at Harvard University in 1955. Edited by J. O. Urmson and Marina Sbisà. 2. Ausgabe. London: Oxford University Press.
11.5.4. Hamers, Josiane F., Michel H. A. Blanc 2000 [1983]. Bilinguality and bilingualism. 2. Ausgabe. Cambridge: Cambridge University Press [Übersetzung von Bilingualité et bilinguisme. Liège: Mardaga].
11.5.5. Bosque, Ignacio, Violeta Demonte (Hg.) 1999. Gramática descriptiva de la lengua española. Madrid: Espasa Calpe.
11.5.6. Munguía Segura, Santiago 2013. Nuevo diccionario etimológico Latín-Español y de las voces derivadas. 5. Ausgabe. Bilbao: Universidad de Deusto.

11.6. Website:
11.6.1. Avanzi, Mathieu, Béguelin Marie-José, Diémoz Federica 2012-2015. OFROM - Corpus oral de français de Suisse romande. Neuchâtel: Université de Neuchâtel. <http://www11.unine.ch/>.
11.6.2. Instituto de Investigación Rafael Lapesa de la Real Academia Española 2013. Corpus del Nuevo diccionario histórico (CDH). Madrid: Real Academia Española. <http://web.frl.es/CNDHE>.

11.7. Diplomarbeit, Masterarbeit oder Dissertation:
Kampl, Tanja 2003. Italienisch in der Volksschule. Syntax und Wortschatz bei partiellem Immersionsunterricht. Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz.

11.8. Beitrag in Sammelband:
11.8.1. Borgato, Gianluigi, Giampaolo Salvi 2001. Le frasi parentetiche. In Lorenzo Renzi, Giampaolo Salvi, Anna Cardinaletti (Hg.). Grande grammatica italiana di consultazione. Vol 3. Tipi di frase, deissi, formazione delle parole. 2. Ausgabe. Bologna: Il Mulino, 165-174.
11.8.2. Benveniste, Émile 1966 [1958]. De la subjectivité dans le langage. In Émile Benveniste. Problèmes de linguistique générale. Vol. 1. Paris: Gallimard [ursprünglich publiziert in Journal de Psychologie 55: 257-265], 258-266.
11.8.3. Jayez, Jacques, Corinne Rossari 2004. Parentheticals as conventional implicatures. In Francis Corblin, Henriette de Swart (Hg.). Handbook of French Semantics. <http://perso.ens-lyon.fr/jacques.jayez/doc/paren.pdf>.

11.9. Beitrag in Zeitschrift:
Borillo, Andrée 1978. La construction postposée et le mode interrogatif. Cahiers de Linguistique 8: 17-42.